artesanitas: Kunst als Ort der seelischen Gesundheit 

Warum sollte immer nur das Leiden an der Welt die Grundmelodie so
vieler Künstlerexistenzen sein?

Im Gegensatz zur romantischen Auffassung des verkannten Genies, die gerne immer noch heute gepflegt wird, stand für die griechische Antike fest, dass Kunst und Heilung untrennbar miteinander verbunden sind. Apoll als Musenfürst verbürgte diese unverbrüchliche Einheit in Personalunion als Gott der Künste und der Heilkunde.

Nachdem auch in unserer modernen Welt ständig Keile zwischen Kunst und Lebensfreude getrieben werden, ist die Zeit für den heutigen Künstler reif , ja sogar überreif, sein eigenes Schicksal gegenüber einem fragwürdigen Konzert- und Kunstbetrieb, der nichts als den Hype um "angesagte", durchgestylte Medienprodukte zu kennen scheint, in die eigenen Hände zu nehmen.

Vor dem Hintergrund der Erfahrung, dass Künstler ihr Selbstmanagement permanent optimieren müssen, um sich nicht von zweifelhaften Profiteuren über den Tisch ziehen zu lassen, entstand die Idee einer unabhängigen Präsentationsbühne, die weltweit jedem Zuhörer freien Zutritt gewährt und ihn dazu einlädt, entspannt und mit Genuss zu verweilen. Sollte der Wunsch geweckt werden, über Konzertbesuche, Noten oder CDs in näheren Kontakt zu kommen, ist dies eine ausdrücklich erwünschte Nebenwirkung dieser Seite, vor der weder Arzt noch Apotheker Grund zu warnen hätten.

Es folgt noch ein kurzer Steckbrief zum Werdegang des Label- und Verlagsgründers:

Peer Findeisenvita

Studium der Musik, Musikwissenschaft, Philosophie und Klassischen Philologie, 1998 Promotion in Musikwissenschaften an der Universität Heidelberg. Gewinner des Klavierkammermusik-Wettbewerbs der Friedrich-Jürgen-Sellheim-Gesellschaft Hannover 1996. Gastspiele beim Oberstdorfer Musiksommer 1996/ 97/ 99, Rundfunk-, CD- und Fernsehaufnahmen.

Pianistische Studien u.a. bei Hans-Helmut Schwarz und Paul Buck. DAAD-Stipendiat, Übersetzer für norwegische Musik-Fachbücher (Einar Steen-Nøkleberg, Mit Grieg auf dem Podium, Frankfurt 2001), Fachlehrer für Musik am Kurpfalz-Gymnasium Mannheim, Referent auf diversen musikwissenschaftlichen Kongressen. Im Frühjahr 1998 erhielt Findeisen ein Stipendium als Gastforscher an der Norwegischen Akademie der Wissenschaften in Oslo. In den Jahren 2000 bis 2008 hatte Peer Findeisen einen Lehrauftrag für Klavierstilistik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.

Regelmäßige, umfangreiche Konzerttätigkeit als Klaviersolist, Kammermusiker und Liedbegleiter.

2013 gründete Findeisen den Verlag und das CD-Label artesanitas.

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