cellanima titel 300x300CD1

hochvirtuose Aufnahme mit neu(est)er Solo-Cellomusik, nur Werk-Ersteinspielungen

Manchmal sind wir offen für Neues. Das ist die Chance für Unerhörtes, für nie Dagewesenes, uns zu begegnen.
Verschließen wir uns gegen das Ungewohnte, verpassen wir wertvolle Momente.

In der Vergangenheit hat klassische Avantgarde in der Musik so oft Anklagendes, den Hörer Provozierendes geboten, dass das Publikum reflexartig auf den Begriff des Neuen mit der Gewissheit reagierte: "Jetzt wird es anstrengend." Diese aus ideologischen Gründen erfolgte Verbannung der Genusskultur aus dem ästhetischen Erleben entwickelte sich zur jahrzehntelang gültigen Goldenen Regel einer Moderne, die möglicherweise ihre Hörer bewusst ellitär von sich wegstößt, statt auf sie zuzugehen.
Als sehr begreifliche Konsequenz ergab sich wie von selbst eine massenhafte Zuwendung des überarbeiteten Publikums zur Unterhaltungsindustrie, welche deren Sehnsucht nach leichter verdaulichen Klängen willfährig bedient und inzwischen jahrzehntelange Hochkonjunktur und breite Etablierung in der gesellschaftlichen Mitte genießt.

Die vorliegende Aufnahme möchte den Dialog - wie schon im Titel der ersten hier aufgenommenen Komposition - als musikästhetische Maxime rehabilitieren, ohne anbiedernde Kompromisse einzugehen.
Fulminant virtuos gespielt, entfalten die Stücke eine seelisch-geistige Aura, der sich ein unvoreingenommener Hörer kaum zu entziehen vermag. Johann Sebastian Bachs Solosuiten für Violoncello geheimnisvoll verwandt, wirken die überwiegend zeitgenössischen Kompositionen von LucaTessadrelli, Georg v. Albrecht, Christoph Breidler und Ernst-Lothar v. Knorr überraschenderweise über Jahrhunderte hinweg ähnlich konzentriert, stellenweise sogar ausgesprochen meditativ.

Promotionplan
2014-03-21 CD-Release im Musikhaus Hochstein, Heidelberg mit Dorothea von Albrecht
Go to top